Selbsthilfe als Lebensatelier

Leibsympathie
Das Lebensatelier
Selbsthilfe  § 20h SGB V

Unsere Haltung

Mensch ist Mensch.

Wir begegnen jedem Menschen mit Respekt.

Nicht sein Körper,

Nicht seine Diagnose.

Nicht sein Gewicht.

Nicht seine Herkunft.

Nicht seine Religion.

Nicht seine Weltanschauung machen seinen Wert aus.

Jeder Mensch bleibt Mensch.

Wer wir sind

Wir sind eine anerkannte Selbsthilfegruppe und ein Lebensatelier für Menschen, die ihr Selbstbild besser verstehen und stärken möchten. 

"Leibsympathie" ist als Selbsthilfegruppe im Bereich Essstörungen anerkannt. Inhaltlich beschäftigen wir uns darüber hinaus mit den Ursachen und Auswirkungen gestörter Körper- und Selbstbilder sowie den vielfältigen Lebenssituationen, die damit in Verbindung stehen können. 

Viele von uns erleben, dass der Blick auf sich selbst im Laufe des Lebens aus dem Gleichgewicht geraten ist – durch Essstörungen, Übergewicht, chronische Erkrankungen, psychische Belastungen, Neurodivergenz, gesellschaftliche Erwartungen oder persönliche Erfahrungen. Oft bestimmen diese Einflüsse, wie wir unseren Körper, unseren Wert oder unseren Platz in der Gesellschaft wahrnehmen.

Gemeinsam möchten wir diesen Prägungen auf den Grund gehen.

Nicht, um Schuldige zu suchen.

Sondern um zu verstehen, warum wir denken, fühlen und handeln, wie wir es tun.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:

Wie sehe ich mich selbst?
Warum fällt es mir schwer, mich anzunehmen?
Welche Erwartungen habe ich übernommen?
Welche gehören wirklich zu mir?
Was bedeutet ein gesundes Körper- und Selbstbild?
Wie kann ich wieder Vertrauen in mich selbst entwickeln? 

Unsere Gruppe lebt vom gegenseitigen Austausch. Wir geben keine Therapien, keine fertigen Lösungen, keine Lebensrezepte und nicht die Anleitung oder Behandlung durch Fachpersonen. Stattdessen unterstützen wir uns dabei, eigene Antworten zu finden und Schritt für Schritt wieder mehr Selbstwirksamkeit zu entwickeln.

Dabei betrachten wir unterschiedliche Perspektiven – unter anderem aus Philosophie, Psychologie, Medizin, Gesellschaft und den persönlichen Erfahrungen der Gruppenmitglieder. Unterschiedliche Meinungen sind willkommen. Uns verbindet nicht die gleiche Geschichte, sondern der gemeinsame Wunsch, uns selbst besser zu verstehen.

Bei Interesse können ergänzend externe Angebote zu Bewegung, Ernährung oder Körperwahrnehmung genutzt werden. Diese gehören jedoch nicht zum eigentlichen Selbsthilfeangebot und erfolgen unabhängig von der Gruppe.

Unsere Treffen finden in einem geschützten, wertschätzenden Rahmen statt. Jeder Mensch ist willkommen – unabhängig von Alter, Gewicht, Diagnose, Herkunft, Religion oder Weltanschauung.

Denn unser gemeinsamer Ausgangspunkt lautet:

Mensch ist Mensch.

 

Leibsympathie 
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Wikipedia Erklärungen

Quelle: https://de.wikipedia.org/

LEIB:

Als Leib (von mittelhochdeutsch līp, „Leben, Leib, Körper“) bezeichnet man in Philosophie und Theologie den lebendigen Körper (..). Mit der Rede vom Leib im Unterschied zum Körper können entweder eine besondere Steigerung des Körperlichen im metaphysischen Sinne (Theologie) oder Aspekte wie eine Selbstreferenz des Körpers auf den Körper gemeint sein (Philosophie). Leiblichkeitskonzepte in der Philosophie beziehen sich vor allem auf den Zusammenhang von Körper und Bewusstsein. Die Philosophie des Geistes ist ein Teilgebiet der Philosophie und beschäftigt sich mit der Natur geistiger oder mentaler Zustände, ihren Wirkungen und Ursachen. Zentral ist dabei die Frage nach dem Verhältnis von geistigen und körperlichen Zuständen. Der Kern der Philosophie des Geistes ist das Leib-Seele-Problem, das manchmal auch „Körper-Geist-Problem“ genannt wird. Es besteht in der Frage, wie sich die mentalen Zustände (oder der Geist, das Bewusstsein, das Psychische, die Seele) zu den physischen Zuständen (oder dem Körper, dem Gehirn, dem Materiellen, dem Leib) verhalten.

SYMPATHIE:

Die Sympathie (entlehnt aus lateinisch sympathia, dieses aus altgriechisch συμπάθεια sympátheia „Mitgefühl“ zu συμπαθεῖν sympatheín „mitleiden“; vergleiche Empathie) ist die sich spontan ergebende gefühlsmäßige Zuneigung. Ihr Gegenteil ist die Antipathie (Abneigung). Sympathie wurde in medizinischem Sinne bereits von dem altgriechischen Arzt Hippokrates als begriffliches Konzept verwendet. Es bedeutet so viel wie „Mitgefühl“ oder „Mitleiden“ (altgriechisch συν „zusammen mit“ und παθειν „empfinden“ und „leiden“). Er wurde auch in der Bedeutung von „Übereinstimmung“ (lateinisch consensus) verwendet und drückt eine Beziehung aus zwischen den Organen (der über Nerven bzw. das Nervensystem vermittelte consensus partium) oder einen seelischen Zusammenhang mit einzelnen kranken Organen, so etwa zwischen Lunge und seelischer Alteration im Falle von Pneumonie. Von dieser seelischen Betroffenheit bzw. von dem bei somatischen Krankheiten feststellbaren „Mitgefühl“ der eigenen Seele leitet sich die vitalistische Bezeichnung des sympathischen Nervensystems als „Lebensnerv“ durch Jacob Winslow ab.

In Kooperation mit:

https://www.paritaetischer-oberbergischer-kreis.de/selbsthilfe-kontaktstelle/ueberblick

https://www.facebook.com/SelbsthilfegruppeAdipositasOberberg

https://lip-lymph-oberberg-selbsthilfe.jimdofree.com/

https://www.adipositasverband.de/
 

Anika

Gründer:in Leibsympathie

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